AFP: „Unsichtbare Zelle“ steckt hinter Bahnanschläge

Nach einer Serie von Anschlägen auf die französische Staatsbahn SNCF sind neun Verdächtige der autonomen Bewegung einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Den vier Männern und fünf Frauen der so genannten "unsichtbaren Zelle" wird nach Angaben aus Justizkreisen ein "terroristisches Unternehmen" angelastet. Der Anti-Terror-Ermittler Thierry Fragnoli übernahm die Vernehmung der Verdächtigen im Alter zwischen 22 und 34 Jahren. Es gebe "gravierende und übereinstimmende" Hinweise, wonach sie Ende Oktober und in der Nacht zum 8. November Hakenkrallen in die Oberleitungen von TGV-Hochgeschwindigkeitszügen gehängt hatten, hieß es.

Die Verdächtigen waren am Dienstag an mehreren Orten Frankreichs festgenommen worden und gehören laut Innenministerin Michèle Alliot-Marie der "ultra-linken Autonomenbewegung" an. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wird jetzt geprüft, ob es Verbindungen mit radikalen Linken in Deutschland gibt, die sich zu Anschlägen gegen Castor-Transporte bekannt haben. Die Polizei durchsuchte Wohnungen der Verdächtigen in Paris, Rouen und dem zentralfranzösischen Dorf Tarnac, wo die Gruppe ihren Sitz hat.

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